Buchtipps :
August 2008:
Claire Scobie
Das Buch "Wiedersehen in Lhasa"
National Geographic, 12,00 €, Isbn: 978-3-89405-853-1
September 2008
Gwendolin Riley
Das Buch "Cold Water"
Schöffling Verlag, 12,00 €, Isbn: 978-3-89405-853-1
Sommer 2009
Yates Richard
Das Buch "Zeiten des Aufruhrs"
(aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Hans Wolf)
DVA Verlag,Sonderausgabe 2009, 14.95€
Sommer 2009
Sybill Gräfin Schönfeldt
Nacherzählung von
"Die Bibel - Das alte Testament"
mit Illustrationen von Klaus Ensikat
Tulipan Verlag, 39.95€, ISBN: 9783939944331
Herbst 2009
Louise Fitzhugh
Das Buch "Harriet Spionage aller Art"
übersetzt von Inge M. Artl
Fischer Verlag, 16.95€, ISBN: 9783596853687
Frühjahr 2010
Giampaolo Simi
"Camorrista"
übersetzt von Ulrich Hartmann
Bertelsmann Verlag, 19.90€, ISBN: 9783570100059
Suzanne Collins
"Die Tribute von Panem, Tödliche Spiele"
übersetzt von Sylke Hachmeister und Peter Klöss
Oetinger Verlag, 17.90€, ISBN: 978-3-7891-3218-6
Gernot Griksch
"Königskinder"
Droemer Knaur Verlag, 12.90€, ISBN: 978-3-426-19872-8
Wenn man einen kleinen Kurzurlaub von der Wirklichkeit braucht und ein bißchen abtauchen möchte, Empfielt es sich , Gernot Gricksch´s Königskinder zu lesen.
Zuerst die gute Nachricht:
Ja, es gibt die große Liebe und den Menschen, den das Schicksal für uns vorbestimmt hat.
Dummerweise ist das Schicksal manchmal etwas schlampig bei der Durchführung seiner Pläne.
So kommt es, dass Simone und Mark lange nach dem großen Glück suchen müssen:
in Hamburger Teeläden, auf dem Roten Platz in Moskau, bei der Oderflut in Brandenburg.
Während sie Taxi fahren und Sushi verkaufen.
In den wilden 70ern und im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts.
Und sie ahnen nicht, dass sie sich immer haarscharf verpassen...
Jan Peter Bremer
"Mit spitzen Ohren"
Illustrationen von Vitali Konstantinov
Bloomsbury Verlag, 14.90€, ISBN: 978-3-8270-5370-1
Hündin Inge hält sich selbst für ein Kind und verabscheut Hunde. Die einzige Ausnahme ist ihre Hundefreundin Niva, die sich selbst für einen ein bißchen zu klein geratenen Erwachsenen hält und ebenfalls keine Hunde mag.
Täglich telefonieren die beiden miteinander, wobei Niva meist erzählt und Inge meist nicht zuhört.
Das tut Inges Herrchen, schriftstellernder Hausmann und Vater zweier Kinder, umso besser --
ein Glück, dass er besondere Ohren hat, die er bewußt in die Richtung bewegen kann, aus der er etwas Spannendes zu erlauschen hofft.
Er hört die Gespräche der beiden Hundedamen mit, protokolliert und kommentiert sie und entwickelt im Zuge dieser Beschäftigung seltsame Verhaltensweisen, die seine Frau mehr und mehr beunruhigen.
Eine eigenwillige, ungewöhnliche und sehr lustige Geschichte für die ganze Familie.
Ratsam ist es, sich für die Lektüre mit Leberwurst zu bevorraten, möglicherweise bekommt man darauf jede Menge Appetit!
Ursua Poznanski
"Erebos"
Loewe Verlag, 14.90€, ISBN: 978-3-7855-6957-3
An Nicks Schule kursieren kleine, flache, quadratische Päckchen. Von Schüler zu Schüler werden sie weitergereicht und diejenigen,
die eins erhalten, schweigen sich über den Inhalt aus.
In der folgenden Zeit wirken sie zunehmend übernächtigter, viele fehlen in der Schule, telefonisch sind sie nicht mehr erreichbar.
Endlich bekommt auch Nick solch ein Päckchen; allerdings erst nachdem er versprochen hat, es weder jemandem zu zeigen noch mit jemandem darüber zu reden.
Voller Spannung wickelt er es aus: ein Computerspiel! Ein verdammt gutes Computerspiel!
Nun kann Nick nachvollziehen, wie seine Mitschüler und Mitschülerinnen die letzte Zeit verbracht haben: spielend. Und AUfträge erfüllend.
Manchmal werden aus dem Spiel heraus nämlich Aufträge erteilt, die im realen Leben auszuführen sind. Heimlich versteht sich. Versucht man das Spiel auszutricksen und nur so zu tun, als ob man getan hätte, was verlangt wurde oder weigert man sich, zu tun, was man soll - das Spiel merkt es und droht notfalls mit Ausschluß.
Ausgeschlossen werden will niemand, zu spannend ist das, was während des Spiels passiert.
Wie weit sind Einzelne bereit zu gehen, um bis zum Ende zu den Mitspielern zu gehören?
Wie wichtig ist es NIck, bis zum Ende dabei zu sein?
Glücklicherweise gibt es auch einige wenige nicht-Infizierte, doch mit ihnen zusammen gegen das Spiel zu arbeiten braucht´s viel Mut.
Ein spannendes Spiel, eine spannende Lektüre.
Ab 14 Jahren
Zurück zur Archivseite